Maschenproben

lästiges Übel oder nötig?

Absolut nötig!
Ich weiß, keiner macht die Maschenprobe gerne, aber wenn der Pullover, die Jacke hinterher richtig sitzen soll, ein Kissen oder die Decke die richtigen Maße haben soll, ist die Maschenprobe unumgänglich – und zwar für jedes Muster was man verwenden möchte!

Die Maschenprobe sollte immer größer sein als 10 x 10 cm, ich persönlich mache meist so 15-20 x 15-20 cm, ausgezählt werden dann die Maschen und Reihen, die auf 10 x x10 cm benötigt werden.

Die Zahlen, die man dann erhält, können dann auf die gewünschte Endgröße hochgerechnet werden.

Ich persönlich zähle die Maschen und Reihen immer an der leicht gedehnten Maschenprobe aus, manchmal empfiehlt es sich sogar, die Maschenprobe vorher zu waschen um sicher zu gehen, das die Wolle nicht zu sehr nachgibt/ sich zusammen zieht und aus Größe 38 nach dem waschen Größe 42 wird oder auf Größe 34 schrumpft.

Die Maschenprobe muss mit der Wolle und Nadel und in dem Muster gemacht werden, was auch später verwendet wird.

Wenn verschiedene Muster – z.B. in einem Pullover – verwendet werden sollen und es natürlich darauf ankommt, das die Maße der Muster zusammen passen, kann problemlos für jedes Muster eine andere Nadelstärke verwendet werden, aber um das heraus zu finden muss eben vorher die Maschenprobe gemacht werden.

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